„Ich nehme ein India Pale Allee…“

Ich kann nicht sagen, dass heute schon sonderlich viel passiert wäre. Allerdings ist auch erst früher Nachmittag. Habe bisher nicht viel gemacht, erhole mich immer noch von einer dicken Erkältung, die ich mir letzte Woche eingefangen habe. Es ärgert mich ganz unfassbar, dass ich mein Sportprogramm für eine Woche aussetzen musste. Ich war gerade so gut. Kennt ihr das auch?… Read more →

Elliott Smith: Must-have in jedem Plattenregal

Ich muss vermutlich zugeben: Wenn es um aktuelle Musik geht, bin ich einfach irgendwie raus. Ich habe keine Ahnung, was gerade in irgendwelchen Charts läuft, und würde ich nicht regelmäßig in Bars und Clubs gehen, hätte ich überhaup gar keine Ahnung mehr, was für Musik die Kidz heute hören. Daher ist es natürlich für mich total erfreulich, dass gerade alle… Read more →

Aside

Lesen ist für mich das absolut Wichtigste auf der Welt. Ich liebe Bücher, und Bücher machen glücklich.

Auch wenn es erstaunlich sein mag, dass jemand, der ohnehin schon den ganzen Tag lesen muss, sich in seiner Freizeit dann auch noch freiwillig am liebsten nur mit Literatur beschäftigen würde.
Aber Sachbücher und Romane oder Essays oder Kurzgeschichten sind nun einmal ganz unterschiedliche Dinge. Also kann man sie auch auf gar keinen Fall über einen Kamm scheren.

Musik allerdings ist eigentlich genau so wichtig. Ich könnte morgens nicht aufstehen, wenn ich keine Musik hätte, und ich habe gerne den passenden Soundtrack um jede meiner Aktivitäten zu untermalen. Es macht dann auch alles direkt mehr Spaß. Aber ich bin mir sicher, ihr wisst ohnehin alle ganz genau, was ich meine. Also brauche ich das wohl nicht weiter zu erklären!

Aside

Was habe ich heute gemacht? Hatte ich weltbewegende Gedanken, und was hat mich aufgeregt oder erfreut?

Hier die überragenden und sicherlich für Jedermann wichtigen Ergüsse aus meiner Gedankenwelt.

Aside

In den letzten 27 Jahren, grob geschätzt, habe ich Sport als etwas völlig Furchtbares und Unnützes betrachtet. Ich habe es sogar als persönlichen Angriff gegen mich gewertet, wenn meine Sportlehrerin mich damals in der Schule „zwingen“ wollte, ein Seil hoch zu klettern oder mit einer Bande rabiater Weiber Fußball zu spielen.

Sport hat mir keinen Spaß gemacht, und bis ich etwa 23 Jahre alt war, sah meine Figur auch ohne Sport völlig in Ordung aus. Klar, mein Po oder meine Oberschenkel hätten dünner sein können. Aber nicht müssen. Mein Bauch war flach, meine Taille überragend – und dann kamen das Älter-Werden, das Gin-Trinken und Feiern, das ewige am Schreibtisch sitzen. Und in meiner Freizeit lese ich gerne Bücher, also habe ich mich einfach keinen Meter mehr bewegt.

Mit ca 26 Jahren habe ich dann mein „Kampfgewicht“ erreicht  – 61kg bei einer Größe von 1,68m. Klingt jetzt nicht sooo viel,  ist es aber für mich. Meine Anziehsachen haben gespannt, ich habe mich überhaupt nicht mehr wohlgefühlt. Seit dem habe ich angefangen, meine Ernährung umzustellen, und Sport zumindest teilweise in meinen Alltag einzubinden. Mein tiefstes Gewicht hatte ich im letzten Dezember – 49kg – und jeder, wirklich jeder hat mir gesagt, ich solle sofort mehr essen. Jetzt hat sich mein Wohlfühl-Gewicht bei etwa 52kg eingependelt, und ich bin eigentlich recht zufrieden.

Eigentlich. Eigentlich wäre ich nämlich jetzt lieber fitter. Und es ist bei weitem nicht so, dass ich mit meinem Körper zufrieden wäre. Meine größte Problemzone sind meine Arme. Genauer gesagt, die Unterseite meiner Oberarme – mein Winkfleisch. Bah.

Ich habe mir vorgenommen, meine Fitness zu tracken, einen sportlichen Lebensstil zu etablieren, und sichtbare Muskelmasse aufzubauen. Was bei diesem Vorsatz nun letztendlich herauskommen wird, werden wir sehen!

 

 

Maxi-Skirts: Low Budget-Bohème

Aside

Ihr kennt ihn doch auch alle: Diesen Berg von Anziehsachen, die sich auf einem Stuhl, einer Kommode – oder vielleicht auch einfach auf dem Fußboden – vor sich hin stapeln. Sie verunstalten das ganze Zimmer, und tragen will man die Sachen eigentlich ohne eine erneute Wäsche auch nicht. Auch, wenn die Sachen in meinem Fall meist frisch vom Kleiderbügel kommen. Morgens ziehe ich einfach in Rekord-Zeit unfassbar viele verschiedene Dinge an, die mir dann aber einfach nicht gefallen, oder die vielleicht auch gar nicht zu dem aktuellen Wetter oder meiner Beschäftigung passen. Morgens kann ich einfach nichts. Und dann ziehe ich all diese Anziehsachen wieder aus, aber da ich sowieso schon viel zu spät bin, habe ich keine Zeit, sie wieder ordentlich wegzuräumen. Ich lege sie also irgendwo hin. Wenn ich dann wieder nach Hause komme, haben die Sachen meiner Meinung nach zu lange irgendwo rumgelegen, und ich lege sie in die Wäsche.

Jetzt habe ich gelernt: Wenn ich nur ein bisschen Zeit in die Planung meiner Outfits investiere, habe ich morgens hundert Stunden mehr Zeit für Kaffee. Und ich muss mein Ankleidezimmer wesentlich seltener aufräumen.

Boho goes Uni

Wenn ich mir das aktuelle Wetter anschaue, bin ich verwirrt. An einem Tag sind es noch 35 Grad im Schatten, am nächsten haben wir 20 Grad und Regen. Abgesehen davon, dass mir dieses unerträglich wechselhafte Wetter Kopfschmerzen bereitet, und ich deshalb noch mehr Kaffee und Wasser mit mit an die Uni nehme, als ohnehin schon (Ich halte vermutlich diverse Rekorde im Kaffee-Trinken), weiß ich einfach nicht, was ich anziehen soll. Eine Strickjacke ist daher essentiell, denn die kann man einfach ausziehen. Ein Maxi-Rock ist ebenfalls ziemlich geschickt – er hält wärmer als ein Minirock, falls es abkühlt, aber im Prinzip ist er wunderbar luftig und das bester Outfit um in der Bibliothek zu sitzen: Man bleibt nämlich nicht mit der Rückseite der Oberschenkel am Stuhl kleben.
Boho goes University